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Wir sind viele - nimm auch du Kontakt auf

Schmetterling Transformation der Wut in Kraft

Schon in den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts beschrieben die Wissenschaftler Cain & Cain die besondere seelische Situation, in der sich Menschen befinden, denen bewusst – oder auch unbewusst – die Aufgabe übertragen wurde, ein Familienmitglied zu ersetzen. Die Bindung zu den Eltern in Schmerz und Trauer ist oft zerbrechlich. Das Kind erlebt, dass der Kontakt nicht verlässlich ist.

Und obwohl dieses Thema unzählige Menschen auf der ganzen Welt betrifft, rückt es doch erst in den letzten Jahren ein wenig in den Blick der Öffentlichkeit. Ich habe hier aus meiner persönlichen und auch spirituellen Sicht geschrieben, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass das „Nicht-Gewollt-Sein“, oder vielleicht besser gesagt, das „Nicht-So-Gewollt-Sein“, Auswirkungen auf mein gesamtes Leben hatte und auch das Gottesbild stark beeinflusste. 

Dieselbe Unsicherheit, die mich in der Verbindung zu anderen Menschen hatte ständig erspüren lassen, wie ich denn sein sollte, setzte sich spirituell fort: Die Sicherheit war nur geliehen. An Bedinungen geknüpft. Und letztenendes unerreichbar. Wie grausam angesichts der Vorstellung von einem allmächtigen Wesen, das mich jederzeit prüfen und am Ende zornig verdammen würde. Es brauchte sehr lange, bis ich einen verlässlichen Kontakt zu mir selbst, zu den anderen und auch zu einer liebevollen Gottesvorstellung knüpfen konnte.

Vielleicht hast du damit auch Erfahrungen gemacht?

Vielleicht hat die spirituelle, die Glaubens-Ebene, aber auch gar keine Bedeutung für dich. Oder aber sie sieht ganz anders aus als meine.

In jedem Fall würde ich mich freuen, wenn wir in einen Austausch treten könnten.

Gern hier im Forum oder auch – wenn dir das lieber ist – persönlich. Meine Daten und das Formular, um einen Telefontermin mit mir zu vereinbaren, findest du am Ende der Webseite.

Welche Erfahrungen hast du gemacht? Welche Gedanken, Gefühle, Assoziationen bewegen dich? Alles, was uns auf unserem Weg zu uns selbst weiterbringt, ist wertvoll. Sinnvoll. Ich freue mich auf dich.

Wenn du magst, schreibe mir gern deine Gedanken dazu

 
 
 
 
 

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Ich freue mich sehr auf einen Austausch.
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Frances Dahlenburg
Frances Dahlenburg


schrieb am 21. Mai 2026

um
12:40

Liebe Christine, ich danke dir so ehr, dass du deine Gedanken und Erfahrungen hier teilst. Ja, diese Gedanken … eigentlich wäre meine Familie glücklicher … es gibt keinen Platz für mich … kenne ich so gut. Und ja, das Gefühl geht trotz Einsicht nicht einfach weg. Denn es wurde meist auch weniger durch Worte vermittelt, sondern durch diese Stimmung, nonverbale Signale, vielleicht Blicke, die wir sehr früh zu lesen begonnen habe. Wir haben das in unser Nervensystem aufgenommen und später unsere eigenen Worte dafür gefunden. Und unser Körper ist dann oft schneller als das, was wir doch eigentlich wissen. Manchmal hilft es mir, kleine Signale zu setzen, die der Körpererfahrung entgegenstehen: Ich nehme mir meinen Raum, obwohl es sich fast unmoralisch anfühlt. Ich tue etwas Gutes für mich selbst, obwohl mein Körper mir das Gefühl vermittelt, ich müsse doch erst noch etwas tun, um das zu verdienen. Und übe das dann. Jeden Tag ein wenig mehr. Trotzdem. Erst einmal trotzdem. Um eine neue Erfahrung zu verankern. Später wird das trotzdem nach und nach weniger, und es kann ein weil daraus werden: Weil es schön ist. Weil es gut ist. Weil ich Gutes geben kann, wenn ich mir Gutes gönne. Dass mein Lächeln nur wirklich glücklich machen kann, wenn es echt und tief empfunden ist. Das braucht seine Zeit und auch Bewusstheit. Doch es wird schöner, immer mehr.

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